Galerie Hanssler am Viktualienmarkt Tel: 089 / 29 25 25
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1940 geboren in Teplitz-Schönau (heute Tschechien)
1961-1967 Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste, Berlin Meisterschüler von Hann Trier; Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes
1967 Röhm- und Haas-Preis bei der 2. Internationale der Zeichnung in Darmstadt
1968 Villa Romana Preis
1971 Förderpreis der Stadt München
1985 Sudetendeutscher Kunstpreis für Bildende Künste und Architektur
1992 Stadtmaler in Bremervörde

Bis heute über 200 Einzelausstellungen und zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland. Seine Werke befinden sich in wichtigen in- und ausländischen öffentlichen und privaten Sammlungen.

Simon Dittrich
Es gehört zu Simon Dittrich, dem mit so vielen künstlerischen Gaben gesegneten Einzelgänger, dass er die Progression, in der sich die eigene Entwicklung befindet, immer auch argwöhnisch zu hinterfragen sucht. Denn trotz aller spielerischen Leichtigkeit, die sein Schaffen widerspiegelt, und die wohl seinen Bildern anhaften mag, beschritt dieser vom Überschwang Besessene keinen einzigen seiner Wege leichtfüßig . ...

Wer das Œuvre Dittrichs genau kennt, der konnte aus ihm nie ein festgelegtes Dogma ablesen oder etwa die Ideologie eines bestimmten Stils. Was ihn immer abgehoben hat, ist seine kulturelle Identität, die er in hohem Maße besitzt, und die ihn stets in die Lage versetzen konnte, seine Inhalte ebenso neu zu definieren wie seine Malweise. Simon Dittrichs Werk ist so auch nie chronologisch verlaufen, sondern, wenn man so will, in vielen Zäsuren, die als Synonym für die Vielseitigkeit und Kreativität dieses Künstlers stehen.

Gerhard Breinlinger, in:
Simon Dittrich, Die Maske und der Porträtist
Stuttgart 2002